Österreichische Spezialitäten: entdecken Sie Kulinarisches in Wien

Österreichische Spezialitäten: Küche zum genießen

Traditionelle Österreichische Spezialitäten: Tiroler Geröstl

Die österreichische Küche strotzt vor Vielfalt: Vom Tiroler Gröstl bis zur Wiener Sachertorte ist für jeden etwas dabei.

Genau wie die Sprache ist auch die Küche in Österreich je nach Region sehr unterschiedlich – während man in Wien nicht am traditionellen Wiener Schnitzel vorbei kommt, stehen in den westlichen Regionen Spezialitäten wie Käsespätzle oder Tiroler Gröstl auf dem Menü. Etwas ungewöhnlichere Essgewohnheiten findet man beispielsweise in der Steiermark, wo das Vanilleeis gemeinsam mit Kürbiskernöl serviert wird (empfehlenswert!). Beeinflusst von den vielen Nachbarländern und der gemeinsamen Vergangenheit ist die österreichische Küche sehr vielfältig und lässt sich schwer verallgemeinern. Hier ein Überblick über die beliebtesten Gerichte des Landes und ein Guide, wo man sie am besten probieren sollte.

Wiener Schnitzel, Sachertorte und Palatschinken

Die bekannteste Österreichische Spezialität: Wiener Schnitzel

Eine der bekanntesten österreichischen Spezialitäten ist das Wiener Schnitzel. Obwohl man das Schnitzel in jeder Region des Landes bestellen kann, hat es einen besonderen Flair, ein traditionelles Wiener Gasthaus zu besuchen, im Schanigarten zu sitzen und ein Schnitzel zu genießen. Wo man das beste Schnitzel der Stadt bekommt ist umstritten – ein guter Tipp ist jedoch das  Plachuttas Gasthaus zur Oper, das es nicht nur an die Spitze verschiedener Rankings geschafft hat, sondern auch unter Wienern einen guten Ruf genießt. In Wien sollte man außerdem dem Café Sacher einen Besuch abstatten, um die wohl berühmteste Torte der Welt zu kosten. Wenn dann noch Luft nach oben ist, bieten sich eine Rundfahrt im Wiener Riesenrad und ein Spaziergang durch den weitläufigen Prater an, um die klassische wiener Sightseeingtour abzurunden.

Kasnocken und Kürbiskernöl: Was die ländlichen Regionen zu bieten haben

Österreichische Spezialitäten: Palatschinken serviert mit Fruchtkompott

Österreich hat jedoch weit mehr zu bieten als seine berühmte Sachertorte, den Prater und das prachtvolle Schloss Schönbrunn— besonders, was das Essen betrifft. Bekannt ist Österreich für die Mehlspeisen, die man in jeder Region in ähnlicher Version bekommt. So sollte bei einem Besuch in Österreich auf jeden Fall ein guter Kaiserschmarrn probiert werden, und auch die verschiedenen Varianten von Palatschinken sollte man kosten. Zu den österreichischen Spezialitäten gehören außerdem Tafelspitz, Gulasch, Tiroler Gröstl, Kärntner Kasnocken, Kartoffelpuffer und Grießnockerl. Für Vegetarier sind natürlich besonders die verschiedenen Süßspeisen geeignet, aber auch Gerichte wie Krautfleckerl oder Käsespätzle kommen sehr gut ohne Fleisch aus.

Zu den österreichischen Spezialitäten gehört außerdem der Weinbau, der in Österreich eine lange Tradition hat: Ein Besuch im niederösterreichischen Weinviertel ist jedenfalls sehr empfehlenswert – nicht nur wegen des Weines, auch die hügelige Landschaft mit den kürbis-übersäten Feldern und Weingärten ist sehenswert.

Kaffeehauskultur: Wer in Wien ist, muss Kaffee trinken

Österreichische Spezialitäten: die berühmte Sachertorte

Nicht nur Studenten und Frauen mittleren Alters trifft man in Wien im Kaffeehaus – die Leidenschaft des Kaffeetrinkens zieht sich durch alle Schichten und Branchen. Zum Beispiel ist bekannt, dass der Wiener Bürgermeister seinen Kaffee am liebsten im Café Landtmann trinkt. Von dort hat man nicht nur einen guten Blick auf das Parlament, sondern ist außerdem nur wenige Schritte von Regierungsgebäuden, dem Burgtheater und der Universität entfernt. Zu den traditionellen Wiener Cafés zählen das Café Prückel, das Café Central und das Café Sperl. Wer ein traditionsreiches Kaffeehaus mit modernem Touch sucht, dem sei das Café Korb empfohlen (man munkelt, dort träfen sich die Intellektuellen der Stadt bei regelmäßigen Veranstaltungen wie Lesungen und Buchpräsentationen). Einen Einblick in das nächtliche Kaffeehausleben bekommt man beispielsweise im Café Alt Wien im ersten Bezirk – abends gibt's selbstverständlich nicht nur Kaffee, sondern auch Bier und andere Getränke.

Auch die third-wave-coffee Bewegung ist mittlerweile in Wien angekommen und macht den traditionellen Kaffeehäusern Konkurrenz. Nachhaltig ist hier nicht nur das Endprodukt, sondern der komplette Verarbeitungsprozess. Wirklich guten Kaffee bekommt man beispielsweise in der Kaffee Bar Balthasar, im Jonas Reindl, im Franze oder im Coffee Pirates. Bei einem Spaziergang durch den siebten Bezirk findet man immer wieder neue Geheimtipps – beispielsweise das Burggasse 24 oder das Möbel. Für Buchfreunde ist das Café Phil in der Gumpendorferstraße ein Muss!

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