Mount Lavinia
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Mount Lavinia

Sri Lanka | Sri Lanka | Mount Lavinia

Direkt am Strand, Zum Stadtzentrum: Colombo, ca. 12 km, Zum Flughafen: Bandaranaike International Airport, ca. 40 km, ruhig, außerhalb des Ortes, Sandstrand: öffentlich.

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Mount Lavinia

Sri Lanka | Sri Lanka | Mount Lavinia

Ihr Hotel

Erleben Sie den einzigartigen Charme eines der ältesten Hotels Sri Lankas. Das geschichtsträchtige, im Kolonialstil erbaute Hotel, glänzt mit seiner traumhaften Lage.

Kategorie

4

Ort

Mount Lavinia

Lage

  • Direkt am Strand
  • Zum Stadtzentrum: Colombo, ca. 12 km
  • Zum Flughafen: Bandaranaike International Airport, ca. 40 km
  • ruhig, außerhalb des Ortes
  • Sandstrand: öffentlich

Ausstattung

  • Offizielle Landeskategorie: 4 Sterne
  • Baujahr: 1806
  • Hotelsprache: Englisch
  • Anzahl Gebäude: 2, Anzahl Etagen im Hauptgebäude: 5, Anzahl Wohneinheiten: 210
  • Zahlungsmöglichkeiten: American Express, MasterCard, Visa
  • elegant, landestypischer Stil, historisches Gebäude
  • Empfang/Rezeption (24 Stunden-Rezeption)
  • Lobby
  • WLAN, kostenfrei, in der gesamten Anlage
  • Aufenthaltsraum, Fernsehecke
  • Boutique, Souvenirshop, Juwelier, Friseur
  • Bücherei
  • 2 À-la-carte-Restaurants
  • "Governor's", À-la-carte-Restaurant, Buffetrestaurant: landestypische Küche, internationale Küche, Nichtraucher, mit Terrasse
  • "Seafood Cove", À-la-carte-Restaurant: landestypische Küche, Fisch/Meeresfrüchte
  • 1 Buffetrestaurant
  • "Governor's", À-la-carte-Restaurant, Buffetrestaurant: landestypische Küche, internationale Küche, Nichtraucher, mit Terrasse
  • hoteleigene Strandbar, Lobbybar, Poolbar, Snackbar
  • Roomservice (24 Stunden, kostenpflichtig), Arztbesuch im Hotel (Englisch, kostenpflichtig), Wäscheservice (im Hotel, kostenpflichtig), Geldwechsel (im Hotel)
  • Terrasse
  • 1 Pool: Süßwasser, Sonnenschirme (kostenfrei), Liegen (kostenfrei), Badetuch (kostenfrei)

Kinder

  • Kinderpool (außen): Süßwasser
  • Babysitter-Service (kostenpflichtig, auf Anfrage)
  • Hochstühle im Restaurant (kostenfrei)
  • Zimmerausstattung: Babybett (kostenfrei, auf Anfrage)

Wellness gegen Gebühr (teils Fremdanbieter)

  • Spa
  • Massagen

Sport & Unterhaltung inklusive (teils Fremdanbieter)

  • Beachvolleyball
  • Billard
  • Fitnessraum: klimatisiert
  • Live-Musik

Gültigkeitszeitraum

Diese Leistungsbeschreibung ist gültig vom 1.11.2019 bis 31.10.2020 (Jahreskatalog 2019/2020).

Karte

Mount Lavinia

  • Direkt am Strand
  • Zum Stadtzentrum: Colombo, ca. 12 km
  • Zum Flughafen: Bandaranaike International Airport, ca. 40 km
  • ruhig, außerhalb des Ortes
  • Sandstrand: öffentlich

Bewertungen

HolidayCheck
  • 100,0% Weiterempfehlungsrate
  • Gesamt:
    5,6
  • 92 Bewertungen
  • Hotel
    5,6
  • Zimmer
    5,1
  • Service & Personal
    5,6
  • Lage & Umgebung
    5,3
  • Essen & Trinken
    5,6
  • Sport & Unterhaltung
    5,6

6 Sonnen entsprechen einer sehr guten Bewertung, 1 Sonne einer sehr schlechten. Die Bewertungen in den Kategorien Gastronomie und Sport sind freiwillige Angaben. Der aktuelle Bewertungsdurchschnitt des Hotel errechnet sich aus den Hotelbewertungen mit Reisezeitraum innerhalb der letzten 25 Monate.

Einzelbewertungen

insgesamt 10 Bewertungen
  • 5,0 von 6
  • Zimmer
    5,0
  • Service
    5,0
  • Lage & Umgebung
    4,0
  • Gastronomie
    6,0
  • Sport & Unterhaltung
    3,0
  • Hotel
    5,0

Historisches Hotel, in guter Lage!

Andreas (56-60) · März 2019

Ein Urlaubs und Business Hotel mit eigenen Strand. Direkt an der Bahnlinie Colombo-Galle und fussläufig zum Bahnhof Mount Lavinia. Deshalb gut geeignet zur Weiterreise mit dem Zug.

Zimmer

Gut ausgestattet mit tollem Meerblick. Manche Zimmer sind schon älter und renorvierungsbedürftig. Die günstigsten Zimmer gehen teilweise zur Bahnstrecke heraus. Würde ich abraten da zu laut und sehr viel Zugverkehr.

Service

Sehr freundliches Personal. Immer bemüht aber nicht perfekt. Man ist in Sri Lanka, bitte nicht vergessen.

Lage & Umgebung

Neben dem hoteleigenen Strand gibt es auf der anderen Seite des Hotels einen öffentlichen Strand mit einigen Restaurants. Unmittelbar vor dem Hotel nur kleine Geschäfte, ein Tempel und eine Mädchenschule.

Gastronomie

Buffet zum Frühstück und Abendessen sehr abwechlungsreich und gut. Absolut zum empfehlen ist das Fischrestaurant (abends) am Strand. Sehr gute Auswahl und frischer Fisch, der hervorragend nach Wunsch zubereitet wird. Tolle Atmosphäre dort.

Sport & Unterhaltung

Da es erster Linie ein Businesshotel ist, gibt es keine grossen Freizeitaktivitäten. 1 Pool ist vorhanden, 1 Fitnessraum und eine Spielecke für Tischtennis... , keine Animation. Für Familien die ihre Kinder unterhalten haben wollen, nicht geeignet. In erster Linie wenn man zu zweit reist.

  • 5,0 von 6
  • Zimmer
    4,0
  • Service
    6,0
  • Lage & Umgebung
    6,0
  • Gastronomie
    6,0
  • Sport & Unterhaltung
    4,0
  • Hotel
    5,0

Ein wunderbarer Aufenthalt im Mount Lavinia

Birgit (66-70) · Februar 2019

Es war großartig, dieses außergewöhnliche Hotel genießen zu können. Flair, Service, einzigartige Gastronomie und die exzellente Lage des Hotels kann man kaum beschreiben, man muss es erlebt haben.Die renovierungsbedürftigen Zimmer kann man dabei fast vergessen. Ein Dankeschön an die liebenswürdigen Doorman Ranjith und Thirak!

Zimmer

Größe der Zimmer gut, Renovierung dringend notwendig.

Service

Der Service im gesamten Hotel, sowohl am Empfang als auch in der Gastronomie war hervorragend.

Lage & Umgebung

Herrliche Lage am Meer/Strand mit phantastischem Blick Richtung Colombo. In einigen Geschäften vor dem Hotel kann man Kleinigkeiten bzw. Schmuck kaufen, Taxis stehen immer bereit.

Gastronomie

Das Essen zu jeder Mahlzeit war ausgezeichnet, die Auswahl war riesig, es war alles frisch und sehr ansprechend angerichtet. M.E. wurden sämtliche Geschmäcker ausreichend berücksichtigt.

  • 6,0 von 6

Top Hotel mit tollem Personal und tollem Essen!

Maike (36-40) · Februar 2019

Großes Hotel im Kolonialstil. Direkt am Wasser gelegen. Privatstrand vorhanden, an dem man Liege und Handtuch kostenlos bereitgestellt bekommt.

  • 6,0 von 6
  • Zimmer
    5,0
  • Service
    6,0
  • Lage & Umgebung
    5,0
  • Gastronomie
    6,0
  • Sport & Unterhaltung
    5,0
  • Hotel
    6,0

Feines Resort im Kolonialstil

Eberhard (70 >) · Februar 2019

Das "Mount Lavinia" im gleichnamigen Vorort Colombos zählt seit jeher zu den renommiertesten Hotels Sri Lankas und wurde dank seines bezauberndem Old World-Charmes auch schon häufig als Filmkulisse gewählt (z.B. auch als "Traumhotel", ARD). Das koloniale Flair zieht sich durch die gesamte Anlage, wenngleich in den letzten Jahrzehnten einige moderne bauliche Ergänzungen hinzugekommen sind und so die Zimmeranzahl erheblich gesteigert wurde. Lieblingsort der meisten Hotelgäste sowie der vielen zu Buffets oder Empfängen anreisenden Einheimischen ist die berühmte, über dem Meer gelegene Poolterrasse, in ihrem kühlenden Schatten kann man unter altmodischen Deckenventilatoren die srilankische Küche genießen, seinen Sundowner schlürfen, in seinem Tablet versinken oder ganz einfach nur bei einer warmen Brise die Zeit verstreichen lassen. So finden hier und im Rest des Hotels auch viele Hochzeiten statt, das bedeutet im Umkehrschluß, daß vor allem an Wochenenden oft bis Mitternacht (laute) Musikuntermalung angesagt ist und dadurch der Schlaf so manchen Gastes gestört sein kann. Trotz dieser Einschränkungen würde ich das Hotel für jeden Liebhaber klassischer Hotels empfehlen, alleine die herrschaftliche Auffahrt in den kolonialen Innenhof macht Freude und Check-In und Aufenthalt in den sich anschließenden stilvollen öffentlichen Bereichen wie Foyer und Lobby nicht minder. Preislich liegt das Hotel für das Gebotene absolut im Rahmen, ich bezahlte für einen sehr großen Seaview-Room im Colonial Wing (unbedingt zu empfehlen, die Zimmer im neuen Teil entbehren leider jeglichen Charmes!) knappe 100 € mit Frühstück. Wer nach seinem Aufenthalt am Meer nocheinmal in einem Stadthotel mit kolonialem Ambiente wohnen möchte, empfehle ich in Colombo die Hotels "Galle Face" und "Grand Oriental", über letzteres habe ich eine separate Bewertung eingestellt.

Zimmer

Das Hotel verfügt in seinen verschiedenen Flügeln über 280 Zimmer und Suiten, am angenehmsten und geschmackvollsten sind zweifellos die Unterkünfte im alten Colonial Wing. Mein sehr geräumiges Zimmer besaß direkten Seeblick mit kleinem Balkon (und vielen Krähen!) und hatte u.a. einen sehr betagten, aber gepflegten braunen Parkettboden, ein schweres hölzernes Doppelbett mit Pfählen und etwas strammen Matratzen, Schreibtisch mit Telefon/Heißwasserkocher, gut funktionierenden Kühlschrank mit großem Flatscreen, old fashioned Kommode mit Spiegel und zahlreichen Fächern, effiziente Klimaanlage und geräumige Garderobe mit viel Stauraum und Elsafe (Kreditkarte zum Schließen/Öffnen notwendig!). Die Wände waren schon etliche Male ausgebessert worden und hatten ihre Flecken. Das Badezimmer konnte seine Jahre ebenfalls nichts verheimlichen und verfügte über eine recht schmale, etwas unbequeme Wanne mit Duscharmatur, WC, Bidet, Waschtisch mit etlichen Shampoos/Seifen, gut arbeitenden Haarföhn und ordentliche Hand-und Badetücher. Zu kritisieren ist, daß WLAN auf dem Zimmer grundsätzlich nicht funktionierte und das Handy auch an keiner Steckdose aufgeladen werden konnte. Letzteres übernahm in meinem Fall immer die Rezeption.

Service

Mit Ausnahme der etwas nach Aufmerksamkeit heischenden Guest Relations Dame traf ich nur auf extrem höfliche und freundliche Mitarbeiter, gerne zu einem Plausch aufgelegt waren meist die fesch uniformierten Doormen und auch so mancher Empfangsmitarbeiter. Das nette Lächeln gehört in einem guten srilankischen Hotel ebenfalls zur ID. Mit der effektiven Umsetzung der Services hapert es manchmal ein bißchen, auch dauert manches ein paar Minuten länger, aber das muß akzeptiert werden. Wegen jeglicher Wünsche wendet man sich an die rührigen Rezeptionisten oder den Concierge, bei diesem können auch Exkursionen und Transfers etc. gebucht werden sowie natürlich auch der für Touren in Sri Lanka immer ratsame Mietwagen mit Fahrer.

Lage & Umgebung

Das Hotel liegt ca. 14km außerhalb Colombos im Vorort Mount Lavinia-Dehiwala, die Fahrtzeit beträgt ab Colombo Fort tagsüber meistens 1 Stunde und kostet Sie mit dem Taxi je nach Verhandlungsgeschick um die 2000 - 2500 LKR. Das Hotel liegt direkt an der Eisenbahnlinie zwischen Galle und Colombo und obwohl ständig Züge zirkulieren, entstehen dadurch so gut wie keine Lärmbelästigungen. In unmittelbarer Hotelumgebung finden Sie am - nicht sehr attraktiven - Strand einige Restaurants und Beach Bars (meist mit Happy hour), der Ort selbst hat nur die üblichen Geschäfte und gibt für den Besucher so gut wie nichts her. Zum Airport sind es etwa 36km, rechnen Sie für die Fahrt tagsüber mit mindestens 2 - 2,5 Stunden, am sehr frühen Morgen - Abfahrt am Hotel spätestens 6.00 Uhr - "schaffte" ich es in knapp 60 Minuten. Das Taxi nimmt ab Mount Lavinia für diesen Transfer ca. 3500 LKR - buchbar in einigen Offices und kleinen Shops in der Hotel Road - oder 7000 LKR beim Hotelconcierge (etwas verhandelbar).

Gastronomie

Das Hotel unterhält mit dem "Governors" ein weithin bekanntes Restaurant, in dessen gekühltem Inneren wie auch in den verschiedenen offenen Sektoren können Sie zu den Hauptmahlzeiten exzellent sortierte und auch geschmacklich überzeugende Buffets genießen (Preise ca. 2500 - 3500 LKR++). Ich nützte nur das ab 6.00 Uhr aufgebaute Frühstücksbuffet, dieses läßt keinen Wunsch offen und bietet schon am Morgen u.a. zahllose warme - und nicht selten recht scharfe - Gerichte z.B. auch aus der indischen und srilankischen Küche an. Eine Eierköchin tut ebenfalls gute Dienste. Sehr schön und bei wunderbarer Atmosphäre kann man mittags auch an der Poolterrasse speisen, so. hält die Speisekarte u.a. auch leckere italienische Pasta bereit. Zwischen 18.00 und 19.00 Uhr gibt´s auf der Terrasse schließlich eine viel genützte Happy Hour (2=1), ein traumhafter Ort, um den Alltag hinter sich zu lassen oder sich auf das Dinner zu freuen.

Sport & Unterhaltung

Da Sandstrand und Meer von den Hotelgästen nach Augenschein kaum genützt werden - es sei denn gelegentlich von Liegestuhlbenutzern am breiten Hotelbeach neben dem Kolonialflügel -- , konzentriert sich das Badeleben auf den sehr schönen und relativ großen Pool auf der Terrasse. Zahlreiche Liegen mit Auflagen und Sonnenschirmen sowie ein aufmerksamer Poolservice lassen einen einen faulen Tag verbringen. Am Abend, vor den Essenszeiten, wird die Anlage geschlossen. Sehenswert war dann immer noch der Hotelmitarbeiter, der seit dem frühen Morgen mit einer altmodischen Schleuder auf die unzähligen Krähen/Raben zielte und die meisten zumindest für kurze Zeit in die Flucht schlug.

  • Jan
  • Feb
  • Mrz
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Temperatur

  • 27°
  • 27°
  • 28°
  • 28°
  • 31°
  • 30°
  • 30°
  • 30°
  • 30°
  • 30°
  • 27°
  • 27°

Wassertemperatur

  • 27°
  • 27°
  • 28°
  • 28°
  • 29°
  • 29°
  • 28°
  • 27°
  • 27°
  • 28°
  • 27°
  • 27°

Sonnenstunden

  • 8 h
  • 9 h
  • 9 h
  • 8 h
  • 7 h
  • 7 h
  • 7 h
  • 7 h
  • 6 h
  • 7 h
  • 7 h
  • 7 h

Ihr Reiseziel

Sri Lanka - ein leuchtendes, schönes Land!

Die abwechslungsreiche, grüne Insel im Indischen Ozean, direkt vor der Südostküste Indiens gelegen, hat nur etwa die Größe Bayerns, kann aber mit einer landschaftlichen und geschichtlichen Vielfalt aufwarten, die beeindruckt wie in kaum einem anderen Land der Welt. Die religiösen und kulturellen Ausprägungen der Einwohner sind unmittelbar mit deren Volkszugehörigkeit verbunden.

Im äußersten Norden und Süden des Landes ist die Landschaft karg und trocken. Das Hochland, mit Bergen über 2.000 Meter, ist eher kühl. Hier gibt es Nebelwälder und Leoparden. An den Ausläufern sind Reisterrassen und Teeplantagen angelegt. Kokosfabriken prägen das Landschaftsbild, die alle Teile des Baumes verarbeiten; vom Hausbau bis zum Medikament wird der Kokosbaum verwendet. Besonders schöne Sandstrände befinden sich im Süden und Südwesten des Landes. Korallenbänke und Schiffswracks laden zum Tauchen ein. Die Wahl der Reisezeit bestimmt den Standort und umgekehrt: Wegen der Nähe zum Äquator herrschen ganzjährig warme Temperaturen mit einer Wassertemperatur von durchschnittlich 25 Grad Celsius. Nur der Monsun bringt starke Winde und Regen. Es bietet sich an, in den Wintermonaten in den Südwesten zu fahren, während man im Sommer im Osten dem Monsun entgeht.

Um 500 v. Chr. wanderten Singhalesen in Sri Lanka ein. Etwa 250 Jahre später verbreitete der singhalesische König den Buddhismus auf Sri Lanka. Faszinierende Ruinen aus damaliger Zeit und wundervolle Tempel aus neuerer Zeit lassen sich heute auf der Insel bewundern. Mit den Tamilen, einer Volksgruppe, die sich in Sprache und Kultur von den Singhalesen unterscheidet, zog der Hinduismus ein, so dass heute auch hinduistische Tempel und Bräuche zu bestaunen sind. Als im 16. Jahrhundert die Portugiesen versuchten, die Einheimischen zum Christentum zu bekehren, zerstörten sie Teile der jahrhundertealten Tradition. Anschließend kehrten die Niederländer in Sri Lanka ein, um Handel zu betreiben. Den Gipfel der Kolonialmacht bildete Großbritannien. Seit 1815 stand die Insel unter der britischen Krone. Für die Landwirtschaft und für die Bildung war England maßgeblich verantwortlich. Die Besatzer ordneten Teeplantagen an, wodurch das unabhängige Sri Lanka heute zum drittgrößten Produzenten und zum größten Exporteur von Tee gehört - bekannt unter dem Namen Ceylon-Tee. Erst im Jahr 1948 erlangte Sri Lanka, was übersetzt leuchtendes, schönes Land bedeutet, seine Unabhängigkeit.

Orte

Anuradhapura war von 250 vor bis 1017 nach Christus die Stadt der singhalesischen Könige. Erstaunlicherweise wurde erst im 20. Jahrhundert mit den Ausgrabungen aus dem Dickicht begonnen. Heute sind Ruinen des Königspalastes freigelegt. Ursprünglich siedelten die Bewohner nach Anuradhapura, weil dort der älteste Baum der Welt steht, der Sri Mahabodhi. Der Überlieferung nach wuchs diese Pappelfeige aus einem Zweig jenes Baumes, unter Buddha die Erleuchtung erlangt haben soll. Die 110 Meter hohe, weiße Ruvanvelisaya Dagoba ist ein Kultbau der Buddhisten.

Der moderne Ferienort Bentota liegt im Südwesten der Insel. Auf der Landzunge am gleichnamigen Fluss lässt sich das tropische Klima unter Palmen genießen. Der feinsandige Strand ist für Sonnenanbeter bestens geeignet. Dank der ausgeprägten Infrastruktur kann man zahlreiche Restaurants sowie das Freilichttheater besuchen.

Colombo ist die de facto Hauptstadt von Sri Lanka (de jure ist die Hauptstadt und Regierungssitz Sri Jayewardenepura). Das Alte Parlament gehört ebenso zum Stadtbild wie das geschäftige Treiben im Viertel Pettah. Vor dem President's House findet alle eineinhalb Stunden eine Wachablösung statt. Der Stadtteil Fort gilt als Stadtzentrum. Die für den Stadtteil namensgebende Festung wurde von den Portugiesen errichtet. Sehenswert ist die Independance Memorial Hall in der 1948 die Unabhängigkeit Sri Lankas erklärt wurde. Bei einer Fahrt durch den Viharamahadevi Park lassen sich tropische Bäume und Lotosteiche begutachten.

Am natürlichen Hafen von Galle errichteten die Portugiesen ein Fort, welches die Holländer einnahmen. Bevor man in die moderne Neustadt schlendert, sollte man den Leuchtturm erklimmen und das Herrenhaus ansehen. In letzterem werden Schmuck und Antiquitäten her- beziehungsweise ausgestellt.

Als endgültiger Königssitz sollte die in den Bergen gelegene Stadt Kandy dienen. 1815 mussten sich die Singhalesen jedoch den Briten geschlagen geben und damit fiel auch der Königssitz von Kandy. Die für das Land typischen Gewürze, Früchte und Textilien können in der Markthalle zu günstigen Preisen erstanden werden. Handwerkliche Arbeiten entstehen in der Kandyan Arts and Crafts Association. Erholung und einen ausgezeichneten Blick auf die moderne Stadt und den See findet man im Castle Hill Park. Jährlich findet hier die größte und sehr farbenprächtige Zeremonie um die Zahnreliquie Buddhas statt, welche im Zahntempel aufgehoben wird.

Koloniales Leben nimmt man in Nuwara Eliya wahr. Am Fuße des höchsten Berges, des Pidurutalagala (Mount Pedro, 2.524 Meter) gelegen, sind der Victoria Park, der Botanische Garten Hakgala Gardens und der Vogelpark Galway's Land Bird Sanctuary zu finden.

Auf die Größe und Bedeutsamkeit Polonnaruwas, wo ehemals 100.000 Menschen gelebt haben sollen, weisen die Ruinen hin. Die äußere und innere Mauer, eine offene Säulenhalle, welche mit Elefanten- und Löwenfriesen verziert ist, ein Statuenhaus und Tempel gilt es zu erkunden. Bemerkenswert ist vor allem der Felsentempel. Zwei sitzende Buddhas, sowie ein überlebensgroßer stehender und ein riesiger liegender Buddha sind aus dem Stein gehauen.

Tangalla ist eine wunderschöne Tropenbucht zum Schwimmen und Tauchen. Genießen Sie die atemberaubenden Sonnenuntergänge im Süden.

Der zwei Kilometer lange, weiße Sandstrand von Unawatuna wartet mit tropischem Hinterland etwas abseits der Straßen. In zahlreichen kleinen Restaurants kann man sich verköstigen lassen und sich an der Sonne erfreuen.

Wissenswertes

Ländername:

Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka

Hauptstadt:

Colombo (753.000 Einwohnern; de jure: Sri Jayewardenepura)

Staatsform:

Präsidialrepublik

Lage und Klima:

Im Indischen Ozean südöstlich von Indien gelegen. Gegenläufige Monsunzeiten sind vorherrschend. Von April bis August regnet und stürmt es im Westen, wodurch die Reisezeit in den Winter fällt. An der Ostküste ist der Monsun von November bis Januar spürbar.

Höchste Erhebung:

Pidurutugala, auch Mount Pedro genannt (2.524 Meter)

Fläche

65.610 km²

Bevölkerung:

Etwa 20,8 Millionen Einwohner

Sprachen:

Die Amtssprachen sind Singhalesisch, Tamilisch und Englisch. In den Urlaubsorten kommt man mit Englisch zurecht.

Währung:

Die Landeswährung ist die Sri Lanka Rupie (LKR). 1 Euro = 179,17 LKR (Stand 06.03.2014).

Maße und Gewichte:

Auf Sri Lanka gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

220 Volt, 50 Hertz. Es wird ein Adapter für Dreistiftstecker (englische Stecker) benötigt.

Zeitunterschied:

Winterzeit +5 Stunden, Sommerzeit +4 Stunden. Die Uhr muss um diese Zeiten vorgestellt werden.

Einreise:

Deutsche und Österreicher können mit einem sechs Monate über Ausreisedatum gültigen Reisepass und einem gebührenpflichtigen Visum einreisen. Visum muss vorab als ?Electronic Travel Authorization? (ETA) im Onlineverfahren unter www.eta.gov.lk beantragt werden. Manche Reiseveranstalter bieten die Visumsbeantragung mit an.

Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig Ihren Hausarzt. Auf Sri Lanka müssen medizinische Behandlungen sofort bezahlt werden. Lassen Sie sich für die erbrachten Leistungen eine Rechnung geben, damit Sie diese nach Ihrer Rückkehr nach Deutschland bei Ihrer Krankenkasse zur möglichen Erstattung einreichen können. Es empfiehlt sich, Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, von Deutschland mitzubringen.

Religion:

Besucher eines Tempels dürfen diesen nur barfuß und ohne Kopfbedeckung betreten.

Verkehr:

Auf Sri Lanka herrscht Linksverkehr.

Hinweis:

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die aktuelle politische Lage auf Sri Lanka. Teile des Landes können für Touristen gesperrt sein.

Sehenswertes

Adam's Peak:

Der Adam's Peak (?Schmetterlingsberg?) ist ein steil aufragender Berg. Nachts machen sich Buddhisten, Hinduisten, Muslime und Christen auf ihren Weg zum einsamen Felsen. Der beschwerliche Pfad bietet für Touristen zahlreiche Teestuben zum Rasten an. Auf der Kuppe gibt es einen Fußabdruck, den Buddhisten als denjenigen Buddhas ansehen. Hindus deuten daraus, dass Shiva auf diesem Berg gewesen sei. Muslime sehen darin den Abdruck Adams, Christen den des Apostel Thomas. Erfreuen darf man sich über einen Sonnenaufgang, der die Mühe des Aufstiegs entlohnt.

Bergfestung in Sigiriya:

Aufgrund einer dramatischen, königlichen Familiengeschichte, bei der Rachsucht und Angst nah beieinander lagen, entstand jene Festung auf einem Felsmonolithen. Die Grundmauern sind erhalten, als auch der aus dem Stein gearbeitete Thron. Da der Angegriffene seine Anlage zum Kampf verließ, sind bis heute Wandmalereien von Barbareien verschont geblieben. Auf einem Plateau befinden sich die Überreste des Löwentors. Ein Blick vom Felsen in das Umland ist durchaus lohnenswert. 1982 wurde Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Königlicher Botanischer Garten in Peradeniya:

Der große botanische Garten in der Nähe von Kandy ist einen Abstecher wert. Begrenzt durch die Flussschleife des Mahaweli lassen sich Gewürzgärten, tropische Bäume, Kräutergärten und das Orchideenhaus bewundern. Wer besonders viel Muße besitzt, kann es den Einheimischen gleichtun und picknicken.

Höhlentempel in Dambulla:

Allein wegen des Anblicks auf die Höhlen und das bewirtschaftete Land rentiert sich die Fahrt nach Dambulla. Der unterirdische Komplex existiert seit mehr als 2.000 Jahren und wird durch arkadenartige Bauten miteinander verbunden. In einer der fünf Höhlen befinden sich Buddha-Statuen aus unterschiedlichen Epochen. Wand- und Deckenbemalungen erläutern die Geschichte des Buddhismus.

Mihintale:

Die Verbreitung des Buddhismus auf Sri Lanka entstand an diesem Ort. Der Sohn des indischen Kaisers und einige Mönche überzeugten den singhalesischen König von der Lehre Buddhas. Daraufhin wurden vor etwa 2.200 Jahren ein Kloster und drei Dagobas errichtet.

Lesenswertes

Sri Lanka Reiseführer Michael Müller Verlag.

Andreas Haller, Michael Müller Verlag, 2018. In der Erstauflage begeistert der Reiseführer mit ausführlichen, interessanten Texten und zahlreichen Informationen und Tipps für unterwegs.

Stefan Loose Reiseführer Sri Lanka.

Martin H. Petrich und Volker Klinkmüller, LOOSE, 2018. Empfehlenswertes Reisehandbuch mit wertvollen Texten, guten Tipps, Empfehlungen und Informationen sowie mit Reiseatlas.

Lonely Planet Reiseführer Sri Lanka.

Ryan Ver Berkmoes, LONELY PLANET DEUTSCHLAND, 2018. Umfangreiches Reisehandbuch mit aktuellen und ausführlichen Texten. Optimal für die Reisevorbereitung und für Individualreisen.

Reisen mit Kindern

Sri Lanka bietet Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, die tropische Natur und die darin lebende Tierwelt zu erkunden. Ein seichter Anfang ist der Zoo in Colombo. Er entstand aus einer Tierfangstation John Hagenbecks, dem Namensgeber des Hamburger Tierparks. Den täglichen Höhepunkt bildet die Elefantenvorführung. Das Elefantenwaisenhaus in Pinnawela päppelt die "kleinen" Waisen auf und wildert sie anschließend erfolgreich aus. Man kann die Tiere auf Sri Lanka auch in ihrem natürlichen Lebensraum erleben. In Katugastato nahe Kandy darf jedes Kind den Dickhäutern beim Baden zusehen. Sogar ein Ritt kann gewagt werden.

Tierisch geht es auch bei der Meeresschildkröten-Beobachtung am Strand von Kosgoda zu. Die Schildkröten bringen ihre Eier an Land. Von Tierliebhabern werden diese dann zur Schildkrötenfarm gebracht, da sie sonst häufig noch auf dem Markt landen. Hierbei lernt jeder Besucher mehr über die Geschöpfe.

Der Yala Nationalpark ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Der größte Park der Insel beheimatet Büffel, Krokodile, Affen, zahlreiche Vogelarten und vor allem die meisten Leoparden weltweit. Neben den Tieren ist die Natur ein Schauspiel. Die Vegetation reicht von trocken bis tropisch.

Eine Wanderung zu den Dunhinda Falls lässt sich von Groß und Klein meistern. Der Fluss Badula Oya stürzt sich 64 Meter in die Tiefe. Das umliegende Hochland zeigt die typischen Reisterrassen.

In Ruhe Schwimmen und Schnorcheln kann man an den zahlreichen Traumstränden im Südwesten, wie zum Beispiel in Hikkaduwa.