H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
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H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace
H10 Timanfaya Palace

H10 Timanfaya Palace

Spanien | Lanzarote | Playa Blanca
  • Strand
  • Sport
  • Nur Erwachsene
  • Unterhaltung
  • WLAN
  • Wasserspaß

Zum Strand: ca. 150 m, ruhig, am Ortsrand, Sandstrand: von der Anlage getrennt durch Promenade.

Das ITS Rundum-Sorglos-Paket

Sicher reisen

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Top Preis-Leistung

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Kostenlose Stornierung

Viele Angebote sind 3 Tage kostenfrei stornierbar

H10 Timanfaya Palace

Spanien | Lanzarote | Playa Blanca

Ihr Hotel

Allgemeine Informationen

Beliebter Spezialist für Erwachsenenurlaub. In dem Adults-only-Hotel trifft zeitgenössisches Design auf maurische Elemente. Die Zimmer haben Stil! Im Garten erfrischen 2 große Pools, Whirlpool, Wasserfälle und arabische Brunnen – ein Quell der Entspannung.

Ort

Playa Blanca

Lage

  • Zum Strand: ca. 150 m
  • ruhig, am Ortsrand
  • Sandstrand: von der Anlage getrennt durch Promenade

Ausstattung

  • Offizielle Landeskategorie: 4 Sterne
  • Anzahl Wohneinheiten: 305
  • Zahlungsmöglichkeiten: American Express, MasterCard, Visa
  • Einrichtungen/ öffentliche Bereiche sind rollstuhlgerecht
  • Parkplatz (kostenfrei)
  • komfortabel
  • Empfang/Rezeption (24 Stunden-Rezeption)
  • Aufzug, Gepäckraum
  • WLAN, kostenfrei, im Zimmer, in den öffentlichen Bereichen
  • Öffentliches Internetterminal, kostenpflichtig
  • Kiosk
  • 1 À-la-carte-Restaurant
  • Kasbah, À-la-carte-Restaurant: mediterrane Küche, Nichtraucher
  • Lobbybar, Pianobar, Poolbar, Coffeeshop
  • Arztbesuch im Hotel, (gegen Gebühr)
  • Terrasse, Gartenanlage
  • 1 Pool: ganzjährig geöffnet, Süßwasser
  • 1 Pool: ganzjährig geöffnet, beheizbar, Süßwasser

Wellness inklusive

  • Whirlpool
  • Saunabereich: Dampfbad

Sport & Spass inklusive (teils Fremdanbieter)

  • Luftgewehrschießen, Bogenschießen
  • Boccia
  • Tischtennis
  • Darts
  • Fitnessraum
  • Tagesanimation
  • Abendanimation

Sport & Spass gegen Gebühr (teils Fremdanbieter)

  • Minigolf, im Hotel
  • Tennisplatz: Hartplatz, im Hotel

Tipps & Hinweise

  • Nur für Erwachsene ab 18 Jahre
  • Haustiere nicht gestattet

Zimmer (DZ/DA)

Twinbett, 1 Bad, Dusche oder Badewanne, Haartrockner, Fliesen, Klimaanlage kostenfrei, Minibar kostenpflichtig, Safe (kostenpflichtig), 1 TV (Sat-TV, Flachbildschirm), Telefon, Balkon oder Terrasse (möbliert)

Meerblick-Zimmer (DZM/DAM)

Meerblick, Twinbett, 1 Bad, Dusche oder Badewanne, Haartrockner, Fliesen, Klimaanlage kostenfrei, Minibar kostenpflichtig, Safe (kostenpflichtig), 1 TV (Sat-TV, Flachbildschirm), Telefon, Balkon oder Terrasse (möbliert)

Superior-Zimmer (DZA)

Superior, Meerblick, Renoviert, Twinbett, 1 Bad, Dusche oder Badewanne, Bademantel (kostenfrei), Badeslipper, Haartrockner, Fliesen, Klimaanlage kostenfrei, Minibar kostenpflichtig, Safe (kostenpflichtig), 1 TV (Sat-TV, Flachbildschirm), Telefon, Espressomaschine, Balkon oder Terrasse (möbliert)

Privilege-Zimmer (DZS)

Poolblick, Meerblick, zum Teil, Renoviert, Twinbett, 1 Bad, Dusche oder Badewanne, Bademantel (kostenfrei), Badeslipper, Haartrockner, Fliesen, Klimaanlage kostenfrei, Minibar kostenpflichtig, Safe (kostenfrei), 1 TV (Sat-TV, Flachbildschirm), iPod-Dockingstation, Telefon, Kaffeemaschine, Espressomaschine, Balkon oder Terrasse (möbliert), privilegierter Zimmerservice

Junior-Suiten (JSM)

Juniorsuite, Meerblick, seitlich, Sitzecke, Twinbett, 1 Bad, Dusche oder Badewanne, Haartrockner, Fliesen, Klimaanlage kostenfrei, Minibar kostenpflichtig, Safe (kostenpflichtig), 1 TV (Sat-TV, Flachbildschirm), Telefon, Balkon (möbliert)

Verpflegung

  • Halbpension: Frühstück (Buffet), Langschläferfrühstück, Kontinentales Frühstück, Abendessen (Buffet), Weihnachtsdinner, Silvesterdinner
  • Alles inklusive: Frühstück (Buffet), Langschläferfrühstück bis 12 Uhr, Mittagessen (Buffet), Abendessen (Buffet), Abendessen im à-la-carte-Restaurant (1x pro Woche), Getränke kostenfrei (Softdrinks, Mineralwasser, Bier, Hauswein, Longdrinks, lokale Spirituosen, 10-0 Uhr), Getränke kostenfrei (Softdrinks, Wasser, 22:30-6 Uhr), Snacks (12:30-17 Uhr), Snacks (22:30-6 Uhr), Kaffee/Tee und Gebäck, Eis (10:30-18 Uhr), Weihnachtsdinner, Silvesterdinner, Tennis (1x pro Aufenthalt, begrenzte Dauer), WLAN

Karte

Playa Blanca

  • Zum Strand: ca. 150 m
  • ruhig, am Ortsrand
  • Sandstrand: von der Anlage getrennt durch Promenade

Bewertungen

HolidayCheck
  • 80,0% Weiterempfehlungsrate
  • Gesamt:
    4,9
  • 350 Bewertungen
  • Hotel
    4,7
  • Zimmer
    4,7
  • Service & Personal
    5,2
  • Lage & Umgebung
    5,1
  • Essen & Trinken
    5,1
  • Sport & Unterhaltung
    5,2

6 Sonnen entsprechen einer sehr guten Bewertung, 1 Sonne einer sehr schlechten. Die Bewertungen in den Kategorien Gastronomie und Sport sind freiwillige Angaben. Der aktuelle Bewertungsdurchschnitt des Hotel errechnet sich aus den Hotelbewertungen mit Reisezeitraum innerhalb der letzten 25 Monate.

Einzelbewertungen

insgesamt 54 Bewertungen
  • 6,0 von 6
  • Zimmer
    5,0
  • Service
    5,0
  • Lage & Umgebung
    6,0
  • Gastronomie
    5,0
  • Sport & Unterhaltung
    6,0
  • Hotel
    6,0

Bestes Adults only Hotel auf Lanzerote

Torsten (56-60) · September 2019

Schöne ruhige Lage mit spitzen weitläufiger Außenanlage mit Wasserfällen und Aussichtspunkten. Viele Angebote von Entspannung bis Sport ( Tennis, Minigolf, Wassergymnastik, Dart, Billard, Fitness und Massagen...)

Zimmer

zweckmäßig, super Matratzen, teilweise schon neue Bäder und gute Klimatisierung

Service

sehr freundlich, professionell und schnell - immer wieder mit kleinen Überraschungen und Geschenken

Lage & Umgebung

Im Süden von Lanzarote direkt an einer Kilometerlangen Strandpromenade mit Stränden und Einstiegsmöglichkeiten in den Ozean (z.B. zum Tauchen)

Gastronomie

sehr freundlich, rücksichtsvoll und offen für Wünsche - sehr gutes und umfangreiches Angebot auch für Vegetarier

Sport & Unterhaltung

riesiges Freizeitangebot: Tennis, Minigolf, Wassergymnastik, Dart, Billard, Kleinkaliber-Schießen, Fitness und täglicher Poolunterhaltung mit Vorführungen und oder Musik ...

  • 6,0 von 6

Schönes Hotel mit super Mitarbeitern

Melanie (31-35) · September 2019

Ich war das erste Mal im H10 Timanfaya Palace und kann sagen, dass es ein wirklich tolles Hotel ist. Schöne Hotelanlage, schönes und sauberes Zimmer, toller Service (super freundliche Mitarbeiter), hervorragendes Essen. Für mich steht fest, dass ich auf jeden Fall wiederkommen werde.

  • 3,0 von 6
  • Zimmer
    3,0
  • Service
    3,0
  • Lage & Umgebung
    3,0
  • Gastronomie
    6,0
  • Sport & Unterhaltung
    3,0
  • Hotel
    3,0

Mal ganz ausführlich...

Kanarenfan (46-50) · August 2019

Das H19 Hotel Timanfaya Palace präsentiert sich außen eher schlicht – so dass wir bei Ankunft etwas neidisch waren auf die Leute die beim Transfer in anderen Hotels mit tollen Eingangsbereichen waren… Aber gut – es zählen ja die inneren Werte. Rein gings also, durch eine kleine (nicht automatische – doof wg. Koffer) Tür – und innen war es auf den ersten Blick tatsächlich „wow!“ und sah schon so aus wie auf den Bildern, die man hier zu genüge findet… Auf den zweiten Blick aber sahen wir Folgendes: Mobiliar und Sitzmöglichkeiten abgenutzt und wahrlich nicht mehr die neuesten. Dreckige Böden und beim Blick von oben auf die „Wasserkanäle“ ebenfalls Dreck in diesen kleinen Wasserbecken, die ja eigentlich das optische Highlight dort sein sollten. (Leider mussten wir feststellen, dass der Dreck in den ganzen 2 Wochen, die wir da waren nicht entfernt wurde. Aber zum Thema Zimmerreinigung und Sauberkeit allgemein später mehr.) Nachdem wir seit 2 Uhr Früh unterwegs waren freuten wir uns (Ankunft 12.00 Uhr) auf eine Erfrischung und auf unser Zimmer. Pech gehabt: Zimmer sind grundsätzlich erst ab 15.00 Uhr bezugsbereit. Merke: „Early-Check-in“ heißt nicht „Early-Move-in“. So mussten wir uns 3 Stunden durstig und verschwitzt die Zeit totschlagen… Auf einem Tischchen in der Lobby stand kalter Sekt. Aberr auch dazu wurde uns nichts gesagt – den haben wir uns einfach genommen, angeboten hat man uns beim Check-in gar nichts. (Was umso bemerkenswerter ist, da wir „Privilege“ dazu gebucht hatten (zu „Privilege“ im Detail später mehr) und ein „Begrüßungsgetränk“ obligatorisch sein sollte – aber dieses gab es nicht.) Der Check-in erfolgte professionell distanziert. Auf Englisch. Deutsch sprechen dort von ca. 10 Leuten nur ca. 2 - Englisch immerhin (fast) alle. Das sieht im Restaurant oder sonst aber ganz anders aus. Englisch geht noch so gerade, Deutsch dann gar nicht mehr. Mit den Worten „give us your mobile number and we call you when the rooms are ready“ entließ man uns. Sie werden es erraten: Ein Anruf kam nie. Um 14.50 kamen wir selbst dann zur Rezeption um nachzuhorchen – und wurden mit „you have to wait another 10 minutes“ abgewiesen. Erst um 15.15 Uhr bekam wir die Schlüssel (Karten) und ein Mitarbeiter brachte unser Gepäck in das (O-Ton des Service-Leiters des Hotels!) „really, one of the best rooms we have here“… (schwer nachzuvollziehen, siehe Bewertung Zimmer). Noch eines: Nein, da sind nicht nur Engländer. Wirklich nicht. Bei uns (Ende August) war es sogar so: (Circa) 40% Spanier, 30% Briten, 20% Deutsche, 10% Franzosen und Italiener. War alles okay, Spanier teils etwas lauter, Briten immer irgendwie in Gruppen. Daher entsteht i.Ü. leicht der Eindruck, es wären so viele Briten da. Sind es aber definitiv nicht. Einige All Inclusive Gäste, aber nicht so viele. Die sind dann tatsächlich ab mittags an der Bar und fangen an sich volllaufen zu lassen. Aber so richtig. Auch in der Disco ist jeden Abend die Hölle los… Und das war bis in die Anfänge des Zimmertrakts zu hören. Die Altersstruktur ist auch sehr gemischt. Viele Pärchen um die 20, 30. Die Masse ist zw. 40 und 60. Es gab aber auch Familien mit Kindern im Alter von ca. 7 (!) bis 16. Adults only? Hmh…

Zimmer

Zunächst, die Anlage muss man sich vorstellen wie eine lange Schlange – mit unendlichen Zwischenebenen, Treppen und Gängen. Als wir ein Zimmer mit 35... am Anfang bekamen und bei 300 unseren Weg starteten wussten wir dass es lang wird. Aber SO lang hatten wir dann doch nicht erwartet. Wir hatten ein Zimmer im ganz links (vom Meer aus gesehen) gelegenen Trakt, Etage 3. Und das ist eine Weltreise, da ansonsten alles im Haupthaus ist. 2 Möglichkeiten: Entweder Aufzug im Hauphaus bis in die 3 und vom Haupthaus laufen – oder über den Poolbereich abkürzen und dann 4 Etagen (ja, richtig) Treppen steigen. Denn dort beginnt die Treppe nicht bei Etage 1 sondern bei Etage 0, im UG… Das Zimmer entsprach schon irgendwie den Bildern und der Beschreibung der Hotelinformation. ABER: Bei genauerem Hingucken wirkte die Einrichtung dann doch eher zusammengewürfelt und sehr, sehr abgenutzt. Und das war das „tollste Zimmer das es dort gibt“? Das wollten wir nicht glauben, und haben uns mal andere Zimmer, die gerade gereinigt wurden, angeschaut. Ergebnis: Superior-Zimmer und „Standard-Zimmer“ sind eigentlich bis auf das Design der Wände, Möbel und Bettrückwand gleich. Die Standard-Zimmer, die wir sehen durften, hatten uns sogar BESSER gefallen (!) – bis auf den Meerblick – der bei uns zugegebenermaßen phänomenal war. Ich denke, dass sich „Superior“ nur dadurch hervorhebt, dass der Meerblick einfach besser ist (ohne Blick etwa noch auf den Pool davor). Wirklich: An den Möbeln bei uns waren überall Schrammen (nicht nur Kratzer) und dreckig waren die Möbel ebenfalls. Der (Holz-)Fußboden hatte tiefe Furchen, die Schubladen waren „aus den Angeln“ und der Balkontisch gehörte schlicht auf den Müll. Superior? Ich weiß nicht… Die Be-/Entlüftung im Bad funktionierte nicht, daher war z.B. Duschen nur mit geöffneter Tür möglich – ohne dass der gesamte Spiegel usw. total beschlagen war. Und noch eines: Ich habe selten ein so lieblos gemachtes Bett gesehen. Einfach irgendwie die Kissen draufgelegt, das Laken bzw. die Decke so eben gerade gezogen – das wars. Wirklich „frisch“ sah das Bett in 2 Wochen nie aus. Dem Hotel war bekannt, das meine Frau aufgrund einer Erkrankung und fortdauernder Behandlung sowohl Ruhe brauchte (daher hat man uns wohl ein Zimmer am A… der Welt gegeben) – leider aber auch recht kraftlos und schlecht zu Fuß war. Das hatten wir vorher sogar per E-Mail mit H10 abgeklärt. Und das war das Problem: Treppensteigen war meiner Frau kaum möglich, gerade auch aufgrund Ihrer Operationsnarben. Und mit dem Aufzug zu fahren ging zwar – dann aber das gesamte Hotel durchqueren zu müssen war echt jedes Mal ein Problem. Unsere höfliche Frage am dritten Tag nach einem Kompromiss (Zimmer leise, mit Meerblick aber trotzdem nicht so weit weg – irgendwie in der Mitte halt) wurde (O-Ton) von einem deutschsprachigen Mitarbeiter der Rezeption so beantwortet: „Also, erst wollen sie das, dann das. Wir können ja wegen Ihnen nicht das Hotel umbauen!“. Unverschämt. Ich kann mich im Übrigen nicht erinnern, dass wir genau unser Zimmer „wollten“... Zimmerreinigung: Das war eines der größten Ärgernisse. In 2 Wochen wurde nicht ein einziges Mal das Zimmer so hergerichtet, das nichts vergessen wurde. Mal fehlten Handtücher oder der Duschvorleger. Mal wurde der Mülleimer oder Aschenbecher nicht geleert. Gewischt/Gefegt wurde das Zimmer exakt 2 Mal, der Balkon nie, das Badezimmer ca. 4 Mal. Schnipsel, die wir teils absichtlich als „Test“ platziert hatten lagen dort auch nach Tagen noch. Der Balkontisch wurde nie abgewischt. Teils war als wir vom Pool kamen überall das Licht an. Teils war der Vorhang (Südseite!) nicht zugezogen. Teils fanden wir unser Gepäck umgestellt (ohne aber dort geputzt zu haben…) und so fand ich z.B. meine „Tablettenbox“ einfach umgeworfen auf dem Nachttisch liegend… Teils stand die Balkontür als wir kamen speerangelweit offen (!), wodurch dann (Sensor!) die Klimaanlage ausgeschaltet blieb, teils war die Tür zwar zu, aber nicht verriegelt. Teils war sie zwar verriegelt – aber die Klimaanlage war auf „off“ geschaltet. Mal war die Klimaanlage an, aber auf 15 Grad runtergestellt… Das wir in ein angenehm kühles, komplett sauberes und ausgestattetes Zimmer mit verschlossener Balkontür kamen gab es NIE. Einmal erlebten wir nach dem Tag am Pool eine Überraschung: Im Bad unter dem Waschtisch war eine riesige Wasserlache. Mir allein gelang es zunächst nicht das zu richten – nach der Info mit Händen und Füßen an ein (nur Spanisch sprechendes) Zimmermädchen kam direkt 10 Minuten später ein Haustechniker. Das war top! Wirklich! Er hat dann zumindest 90% des Problems beseitigt – den Rest hab ich dann später noch weiter festgeschraubt, dann war es 100% wieder dicht. Der Techniker hat nur Spanisch gesprochen, aber wenn ich ihn richtig verstanden habe, hat das Zimmermädchen beim Putzen das Siphon und damit auch den Ablauf des Beckens leicht abgerissen. Was verwunderlich ist, denn Staub wurde unter dem Waschtisch im Bad nie geputzt. Und jetzt mal wirklich komplett zu "Privilege": Ich gehe die „Bestandteile“ mal der Reihe nach durch – dann kann jeder selbst entscheiden, ob es das Wert ist oder nicht. Das unten ist direkt vom Hotel, sollte also stimmen: „Eine Lounge mit Blick auf den Pool oder das Meer, kostenlosem Getränke- und Snackservice, Tageszeitungen, Flatscreen TV und Computern mit Internetverbindung mit Zugang zu einer Terrasse direkt am Pool.“ Ja, das gab es. Wobei Getränkeservice heißt, dass es dort 2 große Kühlschränke gibt aus denen man sich mit Wasser, Cola, Fanta Bier selbst bedienen darf. Und Snackservice heißt, dass dort Nüsse und Obst bereitstehen. Ein Drucker (den wir tatsächlich mal gebraucht hätten) steht dort zwar beim PC war aber nicht funktionstüchtig. „Exklusive Gartenanlage mit Liegen mit Blick auf das Meer, die Insel Lobos und Fuerteventura.“ Ja, schon, nur war Bereich so abgelegen, dass wir dann doch „normal“ am Pool gelegen haben. Der Blick ist i.Ü. überall gleich - auch ohne Privilege... „Frühstück und Abendessen im À-la-carte-Restaurant Kasbah.“ Ja, das ist schon toll. Musste für Abends nur kurz an der Rezeption reserviert werden. Und empfanden wir als D A S Highlight des Urlaubs! „Privater Check-in und Check-out im separaten Rezeptionsbereich“ Na, ja. Unser Check-out um 6.00 Uhr morgens verlief ganz normal an der „Theke“ der Rezeption. Nix „Privilege“. Da war auch nur ein Mitarbeiter, der auch nur Spanisch konnte. Okay, Zahlung mit „tarjeta“ usw. habe ich auch so verstanden. Dazu noch eines: Am Abend vor unserer Abreise, ca. 22.00 Uhr, hat man uns ein Anschreiben für die Abreiseinfo unter Tür durchgeschoben - zusammen mit der Rechnung über die etwa beim Abendessen bestellten Getränke. Passte soweit alles. „Gepäckservice.“ Ankunft ja, Abreise nein. Wäre möglich gewesen, aber da uns keiner sagen konnte ob wir 10 Minuten oder 1 Stunde auf jemand dafür warten mussten, haben wir das selbst erledigt. War uns dann frühmorgens 1 Stunde vor Transfer doch zu unsicher… „Guest Service steht zu Ihrer Verfügung.“ Was das heißt, wüsste ich mal gern. Denn an den Rezeption sind wir meist (Ausnahmen bestätigen die Regel natürlich) mit kleinen Wünschen und Fragen abgeblitzt. Und das bestätigten uns auch andere Gäste. „Willkommensgeschenk.“ Nein. „Willkommensgetränk.“ Nein. „Nespresso Maschine und Minibar mit Getränken (bei der Ankunft).“ Ja, da ist eine uralt-Maschine mit ca. 6 Tabs (das ist alles) und es gibt einmal Minibarfüllung (danach kostet’s). „Dockstation für iPhone, iPod, iPad und MP3.“ Ja, aber nur bis iPhone 4. Danach bei Apple ja „kleiner“ Anschluss – somit also schon lange nicht mehr zu gebrauchen… „Kopfkissenmenü.“ Wir hatten bei Ankunft jeweils 1 riesiges Kissen und 2 kleine Kissen. Die Nachfrage nach einem dort speziell aufgeführten Kissen wurde beantwortet mit „you already have what we offer“. Gut, dann kann man das Menü mit ca. 10 versch. Kissen auch weglassen… „Bademantel, Hausschuhe und exklusives Pooltuch.“ Tja… Bademantel, Hausschuhe und Pooltuch gibt es sowieso! Wir hatten nun einfach nur Bademantel, Hausschuhe und Pooltuch in grau statt weiß. Wer’s braucht… „Täglicher Aufdeckservice und Wettervorhersage.“ Aufdeckservice ist EINMAL in 14 Tagen passiert. Vermutlich, da kann ich nur raten, weil die gute Frau immer genau dann kommt, wenn alle Gäste da sind. Nämlich so um 20.00 Uhr, wo man sich fertig zum Essen gemacht hat. Da hat’s dann nur geklopft: „Hola“, man bekam mal Schokolade überreicht, mal nicht. Zumeist das Wetter für den nächsten Tag auf einer Karte aufgeschrieben (nur die Temperatur nix weiter) und endlich die Handtücher, die die Reinigungskraft morgens vergessen hatte… ;-) „Kostenloser Safe“ Ja, stimmt. Was man da einspart ist allerdings verglichen zum Preis von Privilege Peanuts… „Vergrößerungsspiegel und Waage im Bad“ Ja, das gibt es aber sowieso! „Zeitungsservice“ Uns wurde ein Zettel hingelegt beim Check-in, auf welchem wir ankreuzen sollten, welche Zeitung wir denn täglich wollten. Und wir haben erwartet, dass man diese auf das Zimmer bekommt. Dem ist nicht so: Die musste man selbst im Shop auf Etage 4 (Rezeption) abholen. Die gab es aber erst ab 11.30 Uhr – und um 12.00 Uhr macht der Shop bis abends zu. Kommt man dann abends, weil man diese ½ Stunde verpasst hat, sind die „alten“ Zeitungen schon wieder verpackt und für den Rückversand vorbereitet. Cool. Auf das „Abholverfahren“ wurden wir beim Check-in übrigens nicht hingewiesen. Fazit: Vieles ist nicht nutzbar (Dockingstation), überflüssig (z.B. Wetter – da ist jede App auf dem Smartphone besser) oder sowieso vorhanden (Poolhandtücher). Anderes sicher gut (durchgängig Kasbah!) oder „nice to have“ (Privilege Lounge Getränke). Ob einem das die Kohle Wert ist, sei jedem selbst überlassen.

Service

Auch in den öffentlichen Bereichen starke Schwächen bei der Reinigung. Ein (Koffer?)label lag ca. 1 Woche vor unserer Zimmertür auf dem Boden – kein einziges Zimmermädchen hat sich erbarmt, dies aufzuheben. Ich vermute, dass sich schließlich ein Gast erbarmt hat… Der blaue Teppich im ersten Abschnitt des langen Ganges zu den Zimmern ist so dreckig, fleckig und alt, dass uns immer noch die Worte fehlen. Also: Eigentlich ist alles schön, nur überall fehlt ein wenig Farbe, ist irgendwas dreckig, ist was abgewetzt oder hat z.B. die Decke durch Wassereintritt große Flecken... Die Mitarbeiter im Hotel sind generell sehr nett! Allerdings mit leichten Defiziten bei der Ausübung Ihrer Tätigkeiten und der Motivation… Eventuell gab es aber auch schlicht zu wenig Personal… Eine unrühmliche Ausnahme jedenfalls bildet die Rezeption, die eigentlich die Visitenkarte des Hotels sein sollte. Teils arrogant, teils unfreundlich, teils schlicht überfordert. Egal in welcher Sprache man es versuchte – ne, wirklich, das war oft nicht toll… Aber auch an der Rezeption gab es Ausnahmen, wollen wir fair bleiben. Aber die netten und hilfsbereiten Ausnahmen waren natürlich nicht 24 Stunden im Einsatz… In Gesprächen haben wir oft gehört (gerade von jüngeren Gästen um die 20) wie toll doch alles im Hotel wäre. Nicht übel nehmen, aber da fehlt dann vielleicht doch der Vergleich zu anderen Hotels… Das Personal war großenteils freundlich, ja, aber gerade an der Rezeption gab es hier Verbesserungsbedarf… English ist die vorherrschende Sprache – nur Deutsch wird nicht lang gut gehen… Der vorherrschende Eindruck bei allem: Alles ein wenig „lieblos“ und unmotiviert.

Lage & Umgebung

Das Hotel baut sich so auf: Straßenebene ist Rezeptionsebene und zugleich Etage 4. Von dort geht es runter und auf 2 ist beispielsweise das Buffetrestaurant und auf 1 dann der Pool, das Kasbah-Restaurant usw. Das ist übrigens auch die Krux mit der Außengestaltung. Was sich durch den leider häufig ausgeschalteten Wasserfall andeutet, ist so: Das Hotel ist an einen Abhang gebaut. Wer z.B. von den Pools auf Minigolfanlagenhöhe will (oder zu den Tennisplätzen, zu der Privilege Area, dem Innen-Pool usw) muss 3 Etagen überwinden. Und draußen Treppen steigen. Wirklich viele. Das ist vermutlich auch der Grund, warum der eigentlich schöne (aber leider wieder dreckig und ungepflegt präsentierte) Außenbereich dort fast ungenutzt „brach lag“. Der großartig angepriesenen Privilege Außenbereich wurde so gut wie nicht genutzt – zumal die eigentliche „Privilege Lounge“ (ein Bereich mit Kühlschrank für Getränke usw) ja wiederum unten 2 bis 3 Ebenen tiefer und einen Fußmarsch weiter lag. Ergo: Entweder mal zwischendurch was trinken und „regulärer“ Poolbereich – ODER Privilege Bereich und lieber durstig bleiben. Ansonsten alles schön angelegt, hier und da leider nicht so sauber wie gewünscht, neue Liegen überall, genug Schirme. Diese sind fest montiert, was die Möglichkeit für Schatten über den Tag hinweg einschränkt. Schatten direkt über dem eigenen Liegeplatz ist nur ca. von 12.00 bis 15.00 Uhr… Überhaupt: Die Anlage liegt nach Süden. Man hat dort von ca. 10.00 Uhr von Osten bis 19.00 Uhr Sonne. Und NUR Sonne. Schatten gibt es faktisch nirgends – außer unter einem einzigen mit Reed bedeckten Dach. Das „Diving-Center“ existiert nur dem Aufdruck auf der Tür nach – ist aber nicht mehr existent und wird als Lagerplatz für Liegen und anderes Zubehör genutzt. Der Pool-/Hotelbereich ist nur durch eine kleine und zum Teil nur ca. 50 cm hohe Mauer von der Promenade getrennt. Ich könnte auch sagen, man hatte irgendwie ständig das Gefühl als würde man direkt auf der Promenade liegen… ;-) Warum dort 2 Zugänge angelegt sind, die mit Zimmerkarte zu öffnen sind (um zu verhindern, dass sich „Fremde“ auf dem Hotelgelände „herumtreiben“?), wenn direkt 3 Meter daneben die „Mauer“ so niedrig ist, dass dies von allen als Eingang genutzt wird, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Die Pools waren leider am Boden voller Sand und Blätter - insbesondere der kleinere. Sie wurden zwar alle paar Tage „gereinigt“, dabei wurde entweder der Dreck vom Rand IN den Pool gewischt oder nur die Blätter von der Oberfläche abgefischt. Eigentlich war es dort immer dreckig, sorry, ist echt wahr. Der kleine Pool hat eine Tiefe von 60 cm. Zur Abkühlung okay. Oder zum Ballspielen oder mit der Matratze treiben… Der große Pool startet von der Poolbar aus bei 80 cm Tiefe. Man kann bis kurz vor dem Wasserfall stehen (1,20 m). Erst dort wir es für ein paar Meter tiefer – so 1,80 Meter. Es gibt für den GESAMTEN Poolbereich unten (wo ja die Mehrzahl der Gäste liegt) eine Toilette. Wohl gemerkt, mit eine meine ich EINE: Ein WC für Herren. Eines für Damen. Folge Dauerbesetzt. Oder, man geht halt unten in das Hotel rein und hat dort wieder noch eine kleine Toilette, die eigentlich für das Restaurant Kasbah und Mike’s Coffee gedacht ist. Folge hier: Alles nass und voller Sand. Sand? Ja, man hat ja entweder über die „Mauer“ oder durch die Tür Zugang zu den Liegen direkt am Meer und der Treppe direkt zum Meer. Die Liegen dort gehören aber nicht zum Hotel und kosten extra. Der Zugang zum Meer ist eigentlich ein Highlight. Wenn auch hier alles heil und funktionstüchtig wäre. Die Pfosten mit den Halteseilen dort sind aber leider abgebrochen oder aus dem Beton gerissen und die „Treppenstufen“ sind schon recht abenteuerlich. Aber da macht das Hotel nichts weil es eben auch nicht zum Hotel gehört…

Gastronomie

Das war allerdings top! Wir haben das große Buffet-Restaurant allerdings nur an 2 Tagen genutzt. Und waren aber auch dort positiv überrascht. Superauswahl, verschiedene Themenabende mit „Live cooking“ usw. Danach waren wir immer im Kasbah á la Carte Restaurant. War nicht unbedingt besser, aber kleiner, intimer und mit Bedienung am Tisch. Das hatte uns dann doch besser gefallen. Und war mit „Privilege“ halt jeden Tag möglich. Ausnahme ist die Poolbar „La Geria“: Wir hatten Halbpension und waren durch das sehr reichhaltige Frühstück mehr als gesättigt so dass wir nicht 2 Stunden später noch Pommes oder so essen mussten… Also, keine Bewertung hier für mittags. Wohl aber für abends: Am Wochenende wird nämlich das La Geria auch abends als á la Carte Restaurant geöffnet – als Alternative zum Kasbah quasi. Und wir haben das einmal ausprobiert. Und das war nicht wirklich gut. Essen teils kalt, alles totgekocht und Bedienung schlecht.

Sport & Unterhaltung

Lage des Hotels ist an sich okay, ein Steinwurf vom Strand – aber man sollte wegen der Bauweise des Hotelkomplexes schon eher gut zu Fuß sein… Alle 2 Tage ist am Pool eine Verkaufsveranstaltung für Aloe Vera. Es gab während der 2 Wochen, die wir da waren, einmal ein Live Cocktail Mixen, ein Show Grillen und eine Live Band. Problem: Das wir nirgends angeschlagen oder angekündigt. Dann hätte man sich mal darauf freuen können oder hätte das sogar eingeplant. Aber so wurde man immer von irgendwas überrascht… Jeden Dienstag ist Pool Party mit Feuerwerk bis 0.00 Uhr. Ich packe das mal auch hierunter: Ich hatte während des Aufenthalts Geburtstag. Auf dem Zimmer gab es dazu nichts: Kein Sekt, kein Wein, kein Obst, keine Schokolade. Nur ein schief ausgeschnittener, selbst ausgedruckter Zettel mit „Happy Birthday“ in einem Hotelumschlag wurde uns abends unter der Tür durchgeschoben. Auf dem Zettel stand: „Zeigen Sie diesen Zettel bitte abends dem Maitre“. Also, zunächst, das hätte meine 4 jährige Nichte irgendwie hübscher hinbekommen. Und wenn bei 3 Restaurants noch gar nicht sicher ist, wo man abends isst, wer und wo ist denn dann konkret dieser „Maitre“? Oder haben alle 3 Restaurants etwas vorbereitet? Also Rezeption angerufen und erstmal abgeklärt. Ist irgendwie schon komisch, wenn man so seine eigene Überraschung“ plant… ;-) Im Restaurant Kasbah hat man uns dann also später mit einem Sekt und einer Torte (!) überrascht. Das war toll, wirklich! Am letzten Tag waren wir schon früh am Pool (7.30 Uhr). Da war es noch recht leer. Wir gingen dann mal so um 8.45 was essen (nur ne halbe Stunde) und als wir wieder kamen waren unsere Sachen weg. Alles, Handtücher, Bücher, Tasche… Info der Briten, die dann vor uns lagen: „ob wir denn nicht wüssten, dass man vor 9.30 Uhr keine Liegen reservieren darf“. Wir sagten "oh, das wissen wir, sind ja auch schon 2 Wochen länger hier als Sie – aber wir hätten ja nichts reserviert sondern waren ja tatsächlich *DA*". (Wer übrigens um 9.35 Uhr sein Handtuch hinlegt und erst um 16.00 Uhr für eine halbe Stunde vom Strand noch kurz zum Pool kommt (das gab es tatsächlich zu Genüge…) hatte dahingegen kein Problem…) Ich bin jedenfalls zum Bademeister. Der konnte nur Spanisch – wusste aber direkt worum es ging. Er ging mit mir zum Diving Center (also zum Abstellraum) und da waren sie: 3 Stapel mit Handtüchern usw. Darunter auch unsere Sachen. Mein Versuch ihm zu erklären, dass wir nichts reserviert hätten war natürlich erfolglos. Dazu ist mein Spanisch nicht gut genug. Er zeigte dann nur auf ein Schild neben dem Häuschen wo in 3 Sprachen Stand „Keine Reservierungen mit Handtuch vor 9.30 Uhr“. Tja, das war uns bekannt… Also: Das ist an sich ein guter Ansatz, de facto heißt das aber auch, dass man bis 9.30 Uhr IMMER an der Liege sein muss - nicht schwimmen im Pool, nicht zur Toilette, nichts zu trinken holen usw. da es sonst so aussieht, als hätte man nur „reserviert“.

  • 6,0 von 6

Sehr empfehlenswertes Adults Only / AI Hotel

Christian (56-60) · August 2019

Tolle Lage und schön gestalteter Poolbereich. AI Paket gut insbesondere Getränkeauswahl. Sehr guter Service. Entspannte Aufenthalt dank Adults Only.

  • Jan
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  • Dez

Temperatur

  • 20°
  • 21°
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  • 23°
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  • 28°
  • 29°
  • 29°
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  • 24°
  • 21°

Wassertemperatur

  • 18°
  • 18°
  • 17°
  • 17°
  • 18°
  • 20°
  • 20°
  • 21°
  • 22°
  • 22°
  • 20°
  • 19°

Sonnenstunden

  • 7 h
  • 7 h
  • 7 h
  • 8 h
  • 9 h
  • 9 h
  • 9 h
  • 9 h
  • 7 h
  • 7 h
  • 7 h
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Ihr Reiseziel

Lanzarote - Vulkaninsel der Glückseligen!

Lanzarote gehört als die östlichste der Kanarischen Inseln zu den "Insel der Seligen", wie die Kanaren ihre Inselheimat auch bezeichnen. Kein Wunder, denn auf Lanzarote herrscht für verfrorene und durchnässte Mitteleuropäer ein nahezu paradiesisches Klima. Ganzjährig warm und mit kaum mehr als 110 mm Niederschlag pro Jahr ist Lanzarote die trockenste der Kanarischen Inseln. Zur Insel gehört untrennbar der stetige Passatwind, der Wanderern und Radfahrern zusätzliche Trainingsreize liefert und allen Sonnenanbetern die heißen Stunden erträglicher macht.

Ebenso charakteristisch ist die augenfällige vulkanische Prägung der kargen Insel. Nahezu ein Drittel der 846 Quadratkilometer großen Insel ist mit Lava und vulkanischem Sand bedeckt. Dafür sorgten die fast 300 Vulkane auf der Insel. Keine Sorge: Der letzte Ausbruch fand 1824 statt. Dennoch haben Sie auf der Insel mehrmals Gelegenheit, die thermische Energie kennenzulernen. Ein gutes Beispiel ist die Tour durch den Nationalpark von Timanfaya im Südwesten der Insel. Hier befindet sich auch das Hauptmassiv der Insel, das bei den gewaltigen Vulkanausbrüchen zwischen 1730 und 1736 entstand. Bei diesen ununterbrochenen, sechs Jahre dauernden Ausbrüchen wurden die Dörfer unter bis zu zehn Meter hohen Lavaströmen verschüttet und fast ein Fünftel der Inselbevölkerung verlor sein Leben. Die Lanzaroteños gaben sich nicht geschlagen und versuchten in bewundernswerter Anstrengung, dem Boden Erträge abzugewinnen. Im Weinbautal La Geria prägen die mühsam aufgebauten Trichter aus Lavasteinen das Landschaftsbild. Sie bieten den Rebstöcken Schutz vor dem starken Wind und sorgen durch die meterdicke Lapillischicht für eine günstigere Reifung. Die Lapilli (Vulkansteinchen) heizen tagsüber durch die starke Sonnenstrahlung auf und speichern nachts Luftfeuchtigkeit, um sie an die Rebstöcke wieder abzugeben. Zeuge dessen ist der Aufschwung der inseltypischen Weine. Durch die Einzigartigkeit der Insel wurde diese von der UNESCO unter besonderen Schutz gestellt. Die ganze Insel ist seit 1993 Biosphärenreservat.

Neben einer faszinierenden Landschaft hat Lanzarote einiges mehr zu bieten: Die Insel war Heimat des weltbekannten Künstlers César Manrique, der entscheidend das Inselbild mitprägte. Manrique ging es um die harmonische Verbindung zwischen Mensch und Natur. Seine berühmtesten Werke auf der Insel sind die Jameos del Agua, der Aussichtspunkt Mirador del Río, der Kakteengarten Jardin de Cactus und natürlich sein in fünf Lavablasen erbautes Wohnhaus Taro de Tahíche.

Orte

Seit 1852 hat Arrecife die ehemalige Hauptstadt Teguise abgelöst und ist wirtschaftliches und politisches Zentrum der Insel. Allein die günstigere Lage an der Küste bringt entscheidende Vorteile mit sich. Im Gegensatz zu anderen Orten ist Arrecife (dt. Riff) überwiegend seinen rund 60.000 Einwohnern überlassen. Die Stadtatmosphäre ist dadurch unverfälscht; der Besuch der Inselmetropole mit ihrer lebendigen Fußgängerzone Leon y Castillo und den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten lohnt daher. Nach erfolgreichem Einkaufsbummel und erfrischendem Getränk in einem der einladenden Cafés, wartet das vorgelagerte Castillo de San Gabriel mit seinem Museum auf wissbegierige Besucher. Es liegt an der Strandpromenade und ist über eine Brücke zu erreichen. Von dort haben Sie auch einen umfassenden Blick auf den Hafen und die Stadt.

Wie eine Oase erhebt sich das ursprüngliche Dorf Haría im "Tal der tausend Palmen". Auch wenn hier knapp 5.000 Einwohner leben, wirkt das Dorf manchmal wie ausgestorben. Im Zentrum befindet sich die langgezogene Plaza Leon y Castillo mit ihren Eukalyptus- und Lorbeerbäumen. Hier lassen sich die Einwohner zu einem gemütlichen Plausch nieder und vergessen die abgeschiedene Lage. Im früheren Wirtschaftszentrum sind heute noch zahlreiche Bürgerhäuser mit ihren im andalusischen Stil geschnitzten Holzbalkonen zu bewundern. Beim Besuch von Haría sollten Sie Palmenlikör kosten - er ist die Spezialität des Dorfes.

An den Ausläufern des Mirador del Rio liegt der beschauliche Hafenort Órzola mit 288 Einwohnern. Hier legen die Fähren zur vorgelagerten Insel La Graciosa ab und die Fischer liefern ihren Fang ab. An der Promenade um das Hafenbecken befinden sich einige Restaurants, in denen Sie frisch gefangenen Fisch essen können - mit Blick auf Hafen und Meer.

Am Südzipfel der Insel liegt der bei vielen Urlaubern beliebte Hafenort Playa Blanca. Hier legen die Fähren zur elf Kilometer entfernten Insel Fuerteventura ab. Die naturbelassenen Papagayo-Strände sind von Playa Blanca aus schnell zu erreichen.

Urlaubsheimat zahlreicher Gäste ist der Küstenort Puerto del Carmen mit knapp 11.500 Einwohnern. Zwischen der rege besuchten Uferpromenade Avenida de las Playas und der Küste befinden sich herrliche Wohnanlagen mit ihren weißen Mauern und Gartenanlagen mit Lavasand und Palmen. In Puerto del Carmen findet alljährlich der Ironman Lanzarote statt - er gilt noch vor dem auf Hawaii ausgetragenen als der härteste Wettkampf seiner Art.

"La Villa", wie Einheimische die ehemalige Inselhauptstadt Teguise (ca. 22.000 Einwohner) nennen, wurde Anfang des 15. Jahrhunderts gegründet. Trotz ihrer Lage im Inselinneren wurde sie immer wieder von Piraten geplündert. Verheerend war der Angriff im Jahr 1618: Die Stadt wurde fast komplett zerstört. Daher stammen die meisten Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Obwohl die Pfarrkirche Nuestra Señora de Guadalupe von Piraten verschont blieb, fiel sie 1909 einem Brand zum Opfer. Heute sind die dreischiffige Kirche und der Plaza de la Constitución - auch Plaza de San Miguel genannt - die Wahrzeichen der Stadt. Am Marktplatz findet jeden Sonntag ein großer Markt statt, an dem von Kunsthandwerk, Stickereien, Kleidern bis zu afrikanischen Schnitzereien und getrocknetem Fisch ein üppiges Angebot herrscht. Oberhalb der Ortschaft liegt in exponierter Lage die im 16. Jahrhundert errichtete Festung Castillo Santa Barbara. Das Museo del Emigrante gibt Auskunft über die Inselgeschichte.

Wissenswertes

Inselname:

Lanzarote

Inselhauptstadt:

Arrecife (60.000 Einwohner)

Verwaltung:

Lanzarote gehört mit Fuerteventura und Gran Canaria sowie einigen Nebeninseln zur Provinz Las Palmas, die gemeinsam mit der Provinz Santa Cruz de Tenerife die autonome Region Islas Canarias bildet.

Lage und Klima:

Lanzarote liegt knapp elf Kilometer von Fuerteventura entfernt und ist die nordöstlichste der Kanarischen Inseln. Während es zum spanischen Festland rund eintausend Kilometer sind, liegt die afrikanische Küste mit 140 Kilometern Abstand deutlich näher. Das erklärt das ganzjährig ausgeglichene, aride Klima. Auch wenn die Monate November bis März etwas regenreicher sind, gibt es kaum starke Regenfälle auf der Insel. Dafür bläst der Passatwind umso kräftiger - meist aus Nordost.

Bevölkerung:

Auf Lanzarote leben mit rund 142.000 Einwohnern knapp sieben Prozent der Gesamtbevölkerung der Kanarischen Inseln.

Sprachen:

Die Amtssprache ist Spanisch; in den Urlaubsgebieten wird auch Englisch und Deutsch gesprochen.

Währung:

Die Währung auf Lanzarote ist der Euro.

Maße und Gewichte:

Auf Lanzarote gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

220 Volt, 50 Hertz. Adapter sind nicht erforderlich.

Zeitunterschied:

Auf Lanzarote gilt MEZ - 1. Sie müssen Ihre Uhr um eine Stunde zurückstellen.

Auskunft:

Spanisches Fremdenverkehrsamt in Deutschland, Kurfürstendamm 63, D-10707 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 - 882 65 43, Fax: +49 (0) 30 - 882 66 61. Spanisches Fremdenverkehrsamt in Österreich, Walfischgasse 8/14, A-1010 Wien, Telefon +43 (0) 1 - 512 95 80. Internetadressen: www.spain.info, www.tourspain.es, www.turismodecanarias.com.

Einreise:

Deutsche und österreichische Staatsangehörige können mit Reisepass oder Bundespersonalausweis nach Spanien einreisen. Seit dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig. Kinder benötigen beim Grenzübertritt ein eigenes Reisedokument wie einen Kinderreisepass, einen Reisepass oder einen Personalausweis.

Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig vor Reiseantritt Ihren Hausarzt.

Sehenswertes

Cueva de los Verdes:

Vor etwa 3.000 bis 4.500 Jahren entstand durch einen Lavastrom beim Ausbruch des Vulkans La Corona ein rund sieben Kilometer langes Höhlensystem - es ist eines der längsten der Erde. Die Lavahöhlen der Cueva de los Verdes gehören zum zugänglichen Teil dieses Höhlensystems und werden durch farbenprächtige Lichtinstallationen des Inselkünstlers Jesús Soto illuminiert.

Fundación César Manrique:

Am Ortseingang von Tahiche befindet sich im ehemaligen Wohnhaus von César Manrique die gleichlautende Fundación. Die in die Hohlräume eines Lavastroms integrierten Wohnräume sind die eindrucksvolle Hinterlassenschaft des verstorbenen Inselkünstlers - die perfekte Verbindung von Architektur und Natur.

Jameos del Agua:

Die größte Lavahöhle Lanzarotes entstand durch eine gewaltige Explosion, als die heiße Lava ans kalte Meerwasser gelangte. Im natürlichen See der Grotte leben blinde Albinokrebse, deren zoologische Verwandtschaft mit Tiefseekrebsen vermuten lässt, dass sie bei den Ausbrüchen des Monte Corona aus der Tiefsee herausgeschleudert wurden. Hinter der Lagune befindet sich das Naturauditorium mit seiner einmaligen Akustik.

Lagune El Golfo:

An der schroffen Küste von Los Hervideros liegt die Lagune El Golfo. Die smaragdfarbene Lagune entstand durch die gewaltige Meeresbrandung, die einen Vulkankrater zur Hälfte verschluckte und die halbkreisförmige Lagune übrig ließ.

Mirador del Río:

Am Gipfel des Mirador del Río liegt die von César Manrique gestaltete Aussichtsplattform (480 m. ü. NN). Neben der architektonisch gelungenen Anlage lohnt sich der Besuch wegen des atemberaubenden Ausblicks auf die abfallende Steilküste und die vorgelagerte Nachbarinsel La Graciosa.

Nationalpark Timanfaya:

Der 1974 gegründete Nationalpark ist eine der Hauptattraktionen der Insel. Auf einer Fläche von rund 51 Quadratkilometern können Sie außergewöhnliche, vulkanische Erscheinungen beobachten. Ursprung dessen war der sechs Jahre dauernde Vulkanausbruch im 18. Jahrhundert.

Weinbaugebiet La Geria:

Im berühmten Weintal La Geria (dt. Trichter) befinden sich Zehntausende Trichter aus dunkler Lavaasche. In mühevoller Fleißarbeit bauen die einheimischen Winzer leckere Weine wie den Malvasier an.

Lesenswertes

DuMont direkt Reiseführer Lanzarote.

Verónica Reisenegger, Dumont Reiseverlag, 2018. Sehr guter Kompaktreiseführer mit sehr gutem Kartenmaterial.

Lanzarote: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps.

Eberhard Fohrer, Müller (Michael), 2017. Sehr gutes, umfangreiches Reisehandbuch mit ausführlichen, ehrlichen Texten zu den Orten und Sehenswürdigkeiten der Insel. Gut recherchierte Adressen und Tipps sorgen dafür, dass Sie kein Highlight auf Lanzarote verpassen. Besonders interessant sind auch die 18 Wandertouren.

Lanzarote: Die schönsten Küsten- und Vulkanwanderungen.

Rolf Goetz, Bergverlag Rother, 2018. 35 abwechslungsreiche Touren werden ausführlich in Wort, Bild, Grafik und Karte beschrieben.

Reisen mit Kindern

Die Vulkaninsel Lanzarote wirkt im Anflug zunächst karg und wie eine Mondlandschaft - dennoch bezaubert sie durch ihre Einzigartigkeit und ist auch ein beeindruckendes Reiseziel für Familien oder Alleinerziehende mit Kindern. Vergessen Sie bei Ihren Unternehmungen aber nicht die Nähe zu Afrika, und achten Sie unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz für die ganze Familie.

Nach dem Besuch des Nationalparks Timanfaya mit seinen 30 Vulkankegeln, lohnt sich ein Dromedar-Ritt. Auf dem Rücken der Wüstenschiffe geht es hinauf zum 512 Meter hohen Vulkan Timanfaya. Außerdem zeigt der Führer spannende Zaubertricks mit den Flammen der Vulkaninsel.

Ebenfalls im Vulkangebiet befindet sich der Islote de Hilario mit dem Restaurant El Diablo. Durch die 400 Grad Celsius heiße Vulkanhitze wird hier leckeres Fleisch gegrillt. Auch außerhalb des Restaurants bekommen Sie durch kleine Experimente demonstriert, wie heiß es unter Ihren Füßen ist.

Gemütlich geht es im Norden der Insel zu: Im Ort Haria können Sie mit den Kleinen eine Eselsafari unternehmen und anschließend das faszinierende Miniatur-Museum besuchen.

Nahe Puerto del Carmen liegt der abwechslungsreiche Freizeitpark Rancho Texas, der ein vielseitiges Angebot für die ganze Familie anbietet. Neben einem Wasserpark-Areal, Wildwest-Shows, Reptilarium und Streichelzoo gibt es auch Tiershows. Das absolute Highlight sind die Komodo-Warane.